US Road Trip – Slab City and Salvation Mountain

Kennt ihr den Road Movie „Into the Wild“? Die Story von Alexander Supertramp, der fast 2 Jahre lang durch die USA gereist getrampt ist? In dem Road Movie verweilte er eine Zeit in Slab City, eine abgelegene Stadt Wohnwagensiedlung mitten in der Colorado Wüste. Ein Ort der eigentlich nicht existiert, der weder Strom noch fließendes Wasser bietet und eine gefühlte Ewigkeit von der nächsten Stadt liegt. So kommt es uns zumindest vor, denn wir fuhren fast 100 km Umweg durch öde und trockene Landschaften, weil ich den Berg unbedingt sehen wollte. Denn direkt neben Slab City befindet sich der Salvation Mountain – ein Kunstwerk aus Stoh, Lehm und Farbe. Und der Umweg hat sich gelohnt. Salvation Mountain Car Salvation Mountain Bus Salvation Mountain Bus Salvation Mountain Slab City Road Desert Desert

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Porridge and a cup of black tea – my favorite british breakfast

Porridge with frozen berries

Eigentlich sollte die Überschrift lauten „How to start a rainy day“, denn besonders an regnerischen Tagen bekomme ich Appetit auf eine warme Schüssel Porridge mit Zimt und Zucker. Dazu trinke ich am liebsten einen leckeren English Breakfast Tea mit einem Löffel Zucker und einem Schuss Milch. Als ich das erste Mal in England war habe ich mir eine Dose Twinings Englisch Breakfast Tea mitgebracht. Mitlerweile kann man den Tee auch hier in Deutschland im Supermarkt kaufen.

Porridge with Black Tea Porridge

Zutaten für 2 Personen oder 1 hungrige Person

1 Tasse Haferflocken (zart)

1 Tasse Milch

1 Tasse Wasser

1 Prise Salz

Zimt und Zucker

Früchte z. B. Himbeeren, Blaubeeren

Zubereitung

Die Haferflocken mit Milch, Wasser und einer kleinen Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen.
Den Herd ausmachen und für weitere 5 Minuten weiterkochen bis der Brei eine sämige Konsistenz hat.
Den Brei in eine Schüssel geben und mit Zimt und Zucker  sowie Früchten nach Wahl servieren.

Besonders lecker schmecken dazu Bananen, Beeren, geriebener Äpfel, Rosinen, gehobelte Mandeln oder Kokosraspeln.

One day trip to Gothenburg Skerries

Ein weiters Highlight unserer Göteburg-Reise war ein Tagesausflug auf die Schären. Direkt vor Göteborg liegt der Schärengarten, eine Inselgruppe die sich bequem mit den Fähre erreichen lassen. Von der Innenstadt fuhren wir erst mit der Straßenbahn zum Hafen nach Saltholmen. Von dort aus fahren die Fähren teilweise stündlich die einzelnen Schären an. Unser erstes Ziel war die Schäreninsel Styrsö.

Ferry to Styroe

Styrsoe Harbour

Cafe Oebergska Styrsoe

Styrsö | Am Hafen Styrsö Bratten fällt einem direkt das hellgelbe Haus auf, in dem sich ein kleines und liebevoll eingerichtetes Café befindet. Hier bekommt man von der Besitzerin eine selbstgebackene Quiché und Kuchen. Sehr lecker!

Café Öbergska, Styrsö Bratten, 430 84 Styrsö

Lookout Styrsoe

View from Styrsoe

Nach einer Stärkung marschierten wir zu einzigen Erhöhung der Insel um die Weite der Schären zu genießen.

Bridge to Donsoe

Donsö | Von Styrsö ging es weiter nach Donsö, eine weitere Schäreninsel die sich bequem über eine Brücke erreichen lässt. Hier hätten wir gerne einen frisch geräucherten Fisch probiert. Leider war die Fischerei am Hafen wegen geschlossener Gesellschaft geschlossen.

Vrangoe Houses

Vrangoe Bike

Vrangö | Zum Schluss ging es mit der Fähre weiter nach Vrangö. Auch hier liefen wir einen kleinen Rundweg entlang der Küste. Besonders schön sind die vielen kleinen weißen Holzhäuser. Hier würde ich am liebsten ein kleines Ferienhaus mieten.

Skerry

Kanelbullar – Swedish cinnamon buns

Diese kleinen leckeren Zimtdinger aus Schweden haben es mir auf meiner Reise nach Göteborg angetan. Zurück in Deutschland musste ich sie direkt nach backen. Beim ersten Versuch waren sie leider noch etwas speckig, da der Hefeteig nicht richtig aufgegangen war. Aber beim zweiten Mal hat’s endlich geklappt, sie schmecken und sehen genauso aus wie in Schweden.
Kanelbullar 1
Das besondere an dem schwedischen Gebäck ist der Kardamon, den man ganz leicht zwischen Zimt und Zucker herausschmeckt.
Zusammen mit einer Tasse Kaffee, sind die Kanelbullar perfekt für eine Kaffeerunde am Nachmittag bzw. zur Fika, wie die Schweden ihre Kaffeepausen nennen.
Kanelbullar 2
Zutaten für 10 Stück Für den Teig:
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
500 g Weizenmehl
100 g Butter
75 g Zucker
1 Prise Salz
1⁄2 TL gem. Kardamon
Für die Füllung:
50 g Butter
50 g Zucker
1 TL Zimtpulver
ggf. 50 g Marzipanrohmasse

1 Ei
etwas Hagelzucker
Backpapier, Backblech
Zubereitung

1. Die Milch in einem Topf auf 37 Grad erwärmen (nicht kochen) und die Hefe zusammen mit dem Zucker auflösen. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen.

2. In einer Rührschüssel Mehl, Kardamon und Salz mischen und die warme Flüssigkeit drüber gießen. Alles zu einem glatten und geschmeidigen Teig kneten. Den Teig für ca. 30 – 40 Minuten gehen lassen, bis der Teig auf die doppelte Größe aufgegangen ist.
3. Den Teig gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Größe sollte ungefähr 30 x 40 cm sein.
4. Für die Füllung in einem Topf die Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. Wer mag kann etwas Marzipanrohmasse in der Butter auflösen.
5. Die erwärmte Butter auf den Teig streichen. Zucker und Zimt mischen und über Butter und Teig streuen. Den Teig zusammen rollen und in ca. 3 – 4 cm breite Stücke schneiden. Die Kanelbullar auf einen mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 30 Minuten gehen lassen.
6. Die Kanelbullar mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Für 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad backen.
Das Rezept gibt es auch als >>PDF<< zum speichern, ausdrucken und abheften.

Hej Sweden, hej Gothenburg

Dieses Jahr im Mai war ich zum ersten Mal in Schweden. Von Stuttgart flog ich für eine Woche nach Göteborg um dort einen guten Freund zu besuchen. Da er schon seit über einem halben Jahr in Göteborg wohnt, konnte er mir die besten und sehenswertesten Orte dort zeigen. Göteborg ist die zweitgrößte Stadt Schwedens und trotzdem recht überschaubar. Die Innenstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden.

Skansen Kronan

Haga und Skansen Kronan | Im Stadtteil Haga gibt es viele kleine Läden und Cafés z.B. das Café Husaren, Haga Nygata 24, 411 22 Göteborg oder Le Petit Café, Haga Nygata 2, 413 01 Göteborg. Dort gibt es auch die besten Süßspeisen von Göteborg, wie Kanelbullar (Schwedische Zimtschnecken), Äppelpaj (Apfelkuchen) oder Kladdkaka (Schokokuchen).

Lipstick

Lilla Bommen | Direkt an der Innenstadt grenzt der Hafen Lilla Bommen. Das Bild zeigt den Hafen mit dem rot-weißen Gebäude Skanskaskrapan der von den Schweden Läppstiftet oder Lipstick genannt wird.

Slottsskogen

Slottsskogen Park | Ein großer und sehr schöner Park ist der Slottsskogen Park  in dem man neben Pinguinen, Ziegen und Pferden auch Elche zu sehen sind. Hier kann man ohne Langeweile einen ganzen Tag verbringen.

 

Fiskekyrkan

Fiskekyrkan/Feskekörka | Wer Fisch mag ist hier genau richtig. In der Fischkirche lassen sich vor allem regionale Fischsorten für angemessene Preise kaufen.

Viktoriapassagen

Café da Matteo in den Viktoriapassagen | Schweden ist eine Kaffeenation. Die Schweden trinken nicht nur besonders viel Kaffee sondern wissen auch genau, wie man einen guten Kaffee zubereitet. Das Café da Matteo zum Beispiel röstet seinen Kaffee selbst in der hauseigenen Rösterei und genau das schmeckt man.

Lamingtons – Australian sponge cake with chocolate and coconut

Lamingtons oder auch sponge cake genannt, zählen zu den typischen australischen Süßspeisen. Sie bestehen aus einer Art Biskuit, der in Kakao getunkt und in Kokosraspeln gewälzt wird. Dabei saugt der Kuchen wie ein Schwamm den Kakao auf und bleibt dadurch schön saftig. Angeblich bekam der Kuchen seinen Namen von Lord Lamington, dem Gouverneur von Queensland, Ende 19. Jahrhundert. Warum genau nach ihm, dass weiß man bis heute nicht genau.

Lamington

 

Lamingtons entdeckte ich zum ersten Mal im Supermarkt in Brisbane und kurz darauf in einem kleinem Café Downtown. Diesmal waren die Lamington-Stücke der Länge nach halbiert und mit einer süßen Sahne gefüllt. Dazu ein Café Latte – lecker!

 

Lamington

 

Zutaten für 6 große Stücke

Für den Teig:
6 Eier
150 g Zucker
200 g Mehl
2 TL Speisestärke
1 Pck. Backpulver
2 EL Butter
6 EL Wasser (heiß)

Für die Glasur:
200 g Puderzucker
25 g Kakao

100 ml Milch
100 ml Wasser
200 g Kokosraspeln
Backpapier, rechteckige Backform (ca. 20 x 30 cm)

Zubereitung

1. In einer Schüssel Eier und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver hinzugeben. Zum Schluss die Butter im heißen Wasser schmelzen und mit dem Teig verrühren.

2. Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Backform gießen. Für ca. 25 min bei 180 Grad im Backofen backen.

3. Den Kuchen mind. 1 Stunde gut abkühlen lassen, den Rand abschneiden und in kleine Rechtecke (ca. 5 x 10 cm) schneiden.

4. Wasser und Milch in einem Kochtopf erwärmen. Puderzucker und Kakao unterrühren.

5. Die Kuchenstücke einzeln von allen Seiten in die warme Flüssigkeit tauchen und anschließend in den Kokosraspeln wälzen.

6. Zum Trocknen können die Kuchenstücke auf ein Gitter gelegt werden. Am besten schmecken die Lamingtons nach einem Tag, wenn der Teig den Kakao wie ein Schwamm aufgesaugt hat.

 

Das Rezept gibt es auch als >>PDF<< zum speichern, ausdrucken und abheften.